Erfolgreiche Verbandstätigkeit

Der Bundesverband Deutscher Augenoptiker e.V. (bdao) wurde am 28. Februar 1993 in Frankfurt am Main gegründet.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine Interessenvertretung für Augenoptiker, in der der Einzelne direkt und unmittelbar auf die Verbandspolitik Einfluss nehmen konnte.

Seit seiner Gründung vor zehn Jahren garantiert der bdao durch seine Organisationsstruktur die Integration aller für die Branchenzukunft relevanten Kräfte und wird bei seiner Arbeit von verschiedenen Innungen unterstützt. Besonders im Hinblick auf die Sicherung der freien Berufsausübung hat sich der Verband bisher maßgebliche Verdienste erworben. So konnte auf seine Initiative hin das wohl wichtigste Kriterium für den Fortbestand der Optometrie und Augenoptik definiert werden: Die Brille ist gemäß Medizinproduktgesetz als Sonderanfertigung anerkannt. Darüber hinaus führte der bdao in den 90er Jahren den Beweis, dass auch Brillenfassungen aus Natur-Büffelhorn absolut BSE-frei sind, und engagierte sich in verschiedenen Gerichtsverfahren bis hin zum Bundesverfassungsgericht.

Auch aufgrund seines Einsatzes wurden die berührungslose Messung des Augeninnendrucks (Non-Contact-Tonometrie) sowie die computergestützte Gesichtsfeldmessung (automatische Perimetrie) durch das Bundesverfassungsgericht als augenoptische Leistungen bestätigt.

Der im Mai 2002 neu gewählte Vorstand setzt sich konsequent für die Wahrung der berufsbezogenen Interessen der Augenoptik in einem sich verändernden gesellschaftspolitischen Umfeld ein, indem er auf allen Ebenen für eine sachgerechte Würdigung der augenoptischen Versorgung eintritt. Die Mitglieder des amtierenden Vorstands nehmen gerne Anregungen entgegen und beantworten auch persönlich Fragen, die Ausrichtung und Zielsetzungen des bdao betreffen.