Unser Selbstverständnis

"Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden."

(Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Art. 12, Abs. 1)

Die Sicherung der verfassungsrechtlich verankerten Freiheit der Berufswahl und -ausübung für alle Augenoptiker auf der Basis der Bundesverordnung über das Berufsbild für das Augenoptiker-Handwerk vom 9. September 1976 ist Grundlage und Ziel der Arbeit des Bundesverbandes Deutscher Augenoptiker e.V. (bdao).

Der bdao ist der erste freie und unabhängige Berufsverband für selbständige und nicht-selbständige Augenoptiker. Den Ursprüngen des Augenoptiker-Handwerks verpflichtet, nimmt er gleichzeitig dessen Zukunft in den Blick. Als privatrechtliche Vereinigung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ermöglicht der bdao eine freiwillige, direkte und persönliche Mitgliedschaft und schreibt in seiner Satzung demokratische Entscheidungsabläufe vor. Der bdao bündelt die bundespolitischen, europäischen und internationalen Interessen der Augenoptik und vertritt sie gegenüber den zuständigen nationalen und internationalen Organen, insbesondere auch gegenüber dem Gesetzgeber und den ausführenden Verwaltungen des Bundes.

Er hält Kontakte zu den gesellschaftspolitisch bedeutsamen Gruppen und pflegt Beziehungen zu den entsprechenden Verbänden und Behörden. Durch seine offene Organisationsstruktur bezieht er alle relevanten Kräfte von Studierenden und Meisteranwärtern bis zum augenoptischen Industriebetrieb in die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen mit ein. In diesem Sinne versteht er sich als berufliches Netzwerk zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Zusätzlich zur Vertretung der berufspolitischen Interessen fördert der bdao auch die fachlichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange seiner Mitglieder. Insbesondere setzt sich der Verband dafür ein, dass die Kompetenz des Augenoptikers zur Korrektion der verschieden Arten der Fehlsichtigkeit, die nur er aufgrund seiner Ausbildung erworben hat, uneingeschränkt anerkannt, respektiert und politisch umgesetzt wird. Insofern ist die freie und ungehinderte Berufsausübung unter der alleinigen Aufsicht des Gesetzgebers wesentliche Voraussetzung für die Zukunft des Augenoptikerberufs.